
Die tolle schwarz-weiß-blaue Fanparty
Trotz DSC-Niederlage feiern Hamburger und Bielefelder - Katongo-Flickflack erste
Sahne
Von Jürgen R a h e
B i e l e f e l d (WB). »Gewalt und Hassparolen haben in Fußballstadien
nichts zu suchen. Wir sind für Fairness auf dem grünen Rasen und im weiten
Rund.«
Das sagten Samstag vor dem HSV-Spiel Gerwin Heinrich undAlexander Friebel von
Fan-Clubs
des DSC Arminia Bielefeld.Es blieb am Samstag indes nicht nur bei
Lippenbekenntnissen, sondern
gerade die seit einigen Jahren bestehende Fanfreundschaft zwischen Arminia
Bielefeld und dem
Hamburger SV wurde sowohl vor als
auch nach dem Match gepflegt und aufgefrischt.
Ganz neu in der Teutostadt grüßt sogar ein christlicher DSCFanclub: »Totale
Offensive Bielefeld
«. Die Clubmitglieder um ihren Sprecher Gerwin Heinrich (43) hatten sich Samstag
kurz nach 12
Uhr im Café Präsent an der Wittekindstraße 42 eingefunden, um mit angereisten
Mitgliedern
des Hamburger christlichen Fan-Clubs gemeinsam einen Fußballgottesdienst
zu zelebrieren. HSVFan-Sprecher Torsten Hüner (45) und Gerwin Heinrich waren
sich
einig: »Wir sind strikt gegen Gewalt und Suchtmittelmissbrauch,
pflegen vielmehr eine gute Gemeinschaft
und - wenn es denn sein muss - beten wir nach dem Spiel auch für die unterlegene
Mannschaft.« Alexander Friebel, Sprecher der DSC-Fan- und Förderabteilung
Arminia Supporters Club (ASC), stößt ins gleiche Horn: »Feindbilder
haben in Bundesligastadien nichts zu suchen.« Mit Unterstützung
der Krombacher Brauerei hatte der ASC zu einer gemeinsamen
schwarz-weiß-blauen Fanparty in die
DAX-Bierbörse im
neuen Bahnhofsviertel eingeladen Friebel: »Die vierstündige Party
ist super abgelaufen. Etwa 400Fans aus beiden Verein feiert gemeinsam.

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Hier der neueste Artikel aus der Zeitschrift "Unsere
Kirche" vom 22.09.2009